Nur ein Kuss (Just One Kiss)
‘Nur ein Kuss’ war ursprünglich als Bewerbungsfilm für die Filmakademie Wien konzipiert. Der grundsätzliche Gedanke hinter dem Film bestand darin, nach dem Dreh von Rundweltmädchen einen etwas düsteren Film zu machen. Gerade auch weil Michael Haneke (Regisseur: Funny Games, Klavierspielerin, Cache) bei der Filmakademie Wien als Dozent tätig war. Themen gingen Richtung Sklaverei und Ohnmacht, wieder ein Grund etwas düsterer zu werden. Die Existenz von sogenannten ‘Date Rape Drugs’ war dann Aufhänger für die Story.
Kontroverse
Manche mögen Nur ein Kuss lieber als Rundweltmädchen, manche weniger. Die Meinungen gehen hier technisch wie auch inhaltlich weit auseinander. Fest steht, dass die Umsetzung des Films wesentlich planer lief und das Film auch dem ursprünglichen Drehbuch fast eins zu eins entspricht. Thematisch ist der Film aber etwas schwer einzuschätzen. Das Thema ist sehr harsch und in der Umsetzung ist der Film weit offen, es gibt keinen erhobenen Zeigefinger, die Täter kommen davon und das Ende ist offen für Interpretationen. Das hat auch Vorteile ist aber gerade bei Festivaleinreichungen nicht angekommen.
Story
Markus (Dominik Klingberg) ist schon länger in Jana (Rabea Wyrwich) verliebt. Vielleicht ist es einfach nur Unsicherheit, vielleicht kokettiert sie ihn auch, vielleicht will sie auch nur Freundschaft, Markus schafft es einfach nicht ihr näher zu kommen. Sein Kumpel Hannes (Christian Genzel) scheint die Lösung für sein Problem zu haben: Ein unscheinbares Fläschchen scheint Markus die Möglichkeit geben zu können Jana wenigstens das eine Mal sein zu machen, sie wenigstens einmal zu Küssen. Nur scheint Markus so naiv zu sein dass er gar nicht merkt das Hannes mehr als nur einen Kuss im Schilde führt.
Darsteller
| Markus | Dominik Klingberg |
| Hannes | Christian Genzel |
| Jana | Rabea Wyrwich |
| Chris | Christian Haslecker |
Crew
| Drehbuch, Produktion, Regie | Alexander Sobolla |
| Kamera, Licht, Schnitt | René Hoffmann |
| Regieassistenz | Miriam Tretter |
| Produktionsassistenz | Alexandra Mord |
| Musik | Benny Oschmann |
| Tonaufnahme | Fabian von Derschatta, Ursula Münch, Christoph Schwarz |
| Tonabmischung | Oliver Wenzlaff, Michael Strietzel |
| Make Up | Sibille Rigler |
Format und Laufzeit
Mini-DV, 16:9 anamorph / 11:16 min
Vorführungen
| 28.01.2006 | Premiere im Monopol Kino, München |
| 08.04.2006 | Vorprogramm zur Premiere Rundweltmädchen, Monopol Kino, München |
| 17.01.2008 | Jugendfilmfestival Flimmern & Rauschen 2008, Muffathalle in München |






