Nur ein Kuss (Just One Kiss)

By Alexander, 14/06/2008 14:21

‘Nur ein Kuss’ war ursprünglich als Bewerbungsfilm für die Filmakademie Wien konzipiert. Der grundsätzliche Gedanke hinter dem Film bestand darin, nach dem Dreh von Rundweltmädchen einen etwas düsteren Film zu machen. Gerade auch weil Michael Haneke (Regisseur: Funny Games, Klavierspielerin, Cache) bei der Filmakademie Wien als Dozent tätig war. Themen gingen Richtung Sklaverei und Ohnmacht, wieder ein Grund etwas düsterer zu werden. Die Existenz von sogenannten ‘Date Rape Drugs’ war dann Aufhänger für die Story.

Kontroverse

Manche mögen Nur ein Kuss lieber als Rundweltmädchen, manche weniger. Die Meinungen gehen hier technisch wie auch inhaltlich weit auseinander. Fest steht, dass die Umsetzung des Films wesentlich planer lief und das Film auch dem ursprünglichen Drehbuch fast eins zu eins entspricht. Thematisch ist der Film aber etwas schwer einzuschätzen. Das Thema ist sehr harsch und in der Umsetzung ist der Film weit offen, es gibt keinen erhobenen Zeigefinger, die Täter kommen davon und das Ende ist offen für Interpretationen. Das hat auch Vorteile ist aber gerade bei Festivaleinreichungen nicht angekommen.

Story

Markus (Dominik Klingberg) ist schon länger in Jana (Rabea Wyrwich) verliebt. Vielleicht ist es einfach nur Unsicherheit, vielleicht kokettiert sie ihn auch, vielleicht will sie auch nur Freundschaft, Markus schafft es einfach nicht ihr näher zu kommen. Sein Kumpel Hannes (Christian Genzel) scheint die Lösung für sein Problem zu haben: Ein unscheinbares Fläschchen scheint Markus die Möglichkeit geben zu können Jana wenigstens das eine Mal sein zu machen, sie wenigstens einmal zu Küssen. Nur scheint Markus so naiv zu sein dass er gar nicht merkt das Hannes mehr als nur einen Kuss im Schilde führt.

Darsteller

Markus Dominik Klingberg
Hannes Christian Genzel
Jana Rabea Wyrwich
Chris Christian Haslecker

Crew

Drehbuch, Produktion, Regie Alexander Sobolla
Kamera, Licht, Schnitt René Hoffmann
Regieassistenz Miriam Tretter
Produktionsassistenz Alexandra Mord
Musik Benny Oschmann
Tonaufnahme Fabian von Derschatta, Ursula Münch, Christoph Schwarz
Tonabmischung Oliver Wenzlaff, Michael Strietzel
Make Up Sibille Rigler

Format und Laufzeit

Mini-DV, 16:9 anamorph / 11:16 min

Vorführungen

28.01.2006 Premiere im Monopol Kino, München
08.04.2006 Vorprogramm zur Premiere Rundweltmädchen, Monopol Kino, München
17.01.2008 Jugendfilmfestival Flimmern & Rauschen 2008, Muffathalle in München

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